Lises.Art ist umgezogen! Crowdfunding Minigalerie Gotha

Mit dem Ende der Einzelausstellung „von hier aus“ beginnt etwas ganz Neues.

Meine vergangene Ausstellung im KUKUNA Bad Tabarz zeigte Werke aus fünf Jahren künstlerischer Arbeit – Bilder, die von Übergängen erzählen, von innerer Bewegung, vom Suchen, Festhalten und Weitergehen, Weiterentwickeln. Während der 5-monatigen Ausstellung sind neue Ideen und Bilder entstanden, sowie der Wunsch einer räumlichen Veränderung. Und so kommt Eins zum And’ren: ich möchte mitten in Gotha einen Ort für lokale Kunst schaffen: eine kleine Galerie, in der nicht nur meine eigenen Arbeiten sichtbar werden, sondern auch andere regionale Künstler*innen ausstellen und verkaufen können und vor allem miteinander und mit Kunstinteressenten in Verbindung kommen können. Damit dieser Ort nicht nur eine Idee bleibt, starte ich ein Crowdfunding. Jede Spende hilft, die ersten Schritte schneller möglich zu machen – für einen Ort der Kunst in der Innenstadt, für kreatives Netzwerk und für einen Raum, der zeigt, was entstehen kann, wenn man sich traut.

Der Raum wird seit Anfang September ausgestattet. Einen konkreten Zeitplan gibt es nicht, da aktuell vieles parallel läuft hinter den Kulissen – aber erstmal mehr zur Idee.

Warum in Gotha

Einfach: weil es echt schön hier ist, und der Leerstand und die Stimmung beängstigend.

Die Stadt hat Geschichte, Kultur und eigentlich eine total lebendige kreative Szene – die teilweise schwer zu finden und über ganz Gotha und Umgebung zersplittert ist. Genau hier setzt die Idee an. Eine kleine Galerie in der Innenstadt kann sichtbar machen, was längst da ist: Menschen aus Gotha und der Region, die malen, zeichnen, gestalten, fotografieren, formen und erzählen.

Zwischen historischen Fassaden, kleinen Geschäften, Wohnraum und alltäglichen Wegen soll ein Ort entstehen, an dem Kunst nicht nur zu besonderen Anlässen auftaucht, sondern dauerhaft präsent wird. Gotha eignet sich dafür, weil die Stadt überschaubar genug ist, um Gemeinschaft wirklich spürbar zu machen – und dennoch groß und vielseitig genug, um einen solchen Raum mit Leben, Bedeutung und Vielfalt zu füllen.

Gotha hat bereits starke kulturelle Orte und engagierte Initiativen wie zum Beispiel den Art der Stadt e.V. und das Kunstforum Hannah Höch. Was jedoch fehlt, ist ein niedrigschwelliger Raum, in dem lokale Künstlerinnen und Künstler regelmäßig ausstellen, untereinander in Kontakt kommen können und wo auch Verkäufe stattfinden können. Dazu jetzt mehr:

Was entsteht da nun?

Vorerst der Ort: Irgendwo muss ich ja anfangen 🙂 Es ist ein wirklich kleiner Ort. Erst dachte ich, das macht die Renovierung zackig und unkompliziert – aber wie es jetzt ausschaut stimmt das nicht. Beim Planen und Organisieren eines kleinen Raumes der sehr viele Funktionen erfüllen soll, ist der Kreativität zwar keine Grenze gesetzt, aber die vielen Abhängigkeiten machen einem schon manchmal einen Knoten ins Gehirn.

Ich hoffe dieses kleine Galerieatelier wird zu: einer Sammelstelle, einem Knotenpunkt, zu einem bunten Visitenkartenalbum von Künstler*innen und Kreativen in und um Gotha. Dieser Ort soll eine Anlaufstelle für alle Menschen werden, die Kunst oder eine kreative Leistung suchen – eine Art Vermittlungs- und Ausstellungsraum mit Treffpunkt zum Plausch mit und ohne Museumsvokabular. Ein Ort für Kooperationen, Austausch und Verkauf. Was wann wie genau entsteht, ist natürlich auch von den Menschen abhängig, die Lust haben sich präsent zu zeigen und sich mir in der Idee und ihrer Weiterentwicklung anschließen möchten.

Das Geld aus dem Crowdfunding dient aktuell zur Renovierung, Einrichtung und Ausstattung des Raumes. Der Spendenlink bleibt zeitlich unbegrenzt offen, um später auch Vernissagetermine mitzufinanzieren. Darüber hinaus soll sich das Projekt natürlich in Gotha auch ein bisschen rumsprechen. Ein Werbebudget kann daher nicht schaden. Fühl auch du dich eingeladen in deinen Kreisen von den Ideen und Plänen zu erzählen. Und natürlich: Klick hier jetzt oder am Ende des Blogbeitrages auf den Knopf zur Spendenkampagne!

Für wen ist das Galerieprojekt geeignet?

Egal in welcher der folgenden Gruppierungen du dich später einordnest, teile mir gern schon jetzt deine Gedanken zum Projekt mit!

Für Kunstinteressierte und Kaufinteressenten
Das Projekt richtet sich an Menschen, die Kunst nicht nur online oder in Museen erleben möchten, sondern direkt vor Ort. Wer ein Original, einen Fine Art Print oder ein besonderes Geschenk sucht, kann hier regionale Kunst entdecken, vergleichen und kaufen. Aber auch wer sich einfach dafür interessiert ist zum Stöbern und zu Gesprächen eingeladen.

Für lokale Künstler*innen
Die Galerie soll ein Ort für Künstler*innen aus Gotha und Umgebung werden, die ihre Arbeiten sichtbar machen möchten. Besonders geeignet ist das Projekt für Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Bildhauerei, Illustration, Kunsthandwerk und alle weiteren Kreativen, die keine supergroßformatige Kunst schaffen (aber auch für diese denkbar: z.B. einen Katalog auszulegen). Es findet eine niedrigschwellige Vorauswahl statt.

Für kreative Menschen und Netzwerker
Auch wer selbst kreativ arbeitet, aber nicht unbedingt ausstellen möchte, kann Teil des Projekts werden: zum Austausch, für gemeinsame Aktionen, kleine Veranstaltungen, Workshops, Künstlergespräche oder Kooperationen. Die Galerie soll nicht nur Verkaufsraum sein, sondern viel mehr. Ein zwei-bis dreiwöchentliches Netzwerktreffen soll hierfür notwendige Regelmäßigkeit und Raum für Ideen schaffen. Interdisziplinäre Themenbeispiele könnten sein: Kunst und Architektur, urbane Kunst, Kunst im sozialen Brennpunkt, Kunsttherapie, die Schaffung gemeinsamer Werke von verschiedenen Künstlern usw.

Für Dienstleister aus der Region
Das Projekt kann auch für regionale Dienstleister interessant sein: Rahmenbau, Druck, Fotografie, Grafik, Handwerk, Musiker, … Rund um Ausstellungen, Vernissagen, Workshops und Kunstverkauf entstehen viele Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit, denn Kunst verbindet.

Als Restaurant neues Gericht ausprobieren? -> Kleines Catering bei einer Vernissage anbieten und Feedback von den Besuchern einholen…

    Noch ganz frisch in der Musik (oder auch nicht) und Lust eine wirklich sehr sehr kleine Bühne zu haben?-> Als Zwischen-Act bei einer Veranstaltung eingeplant werden…

    Usw.

    Für Menschen, die Gotha kulturell stärken möchten
    Wer sich wünscht, dass die Innenstadt wieder lebendig wird und nicht nur Beautysalons, sondern echte Perlen dort zu finden sind, findet in diesem Projekt eine konkrete Möglichkeit zur Unterstützung. Die Galerie kann dazu beitragen, Leerstand anders zu denken, regionale Kunst sichtbarer zu machen und Gotha als Kulturstandort weiter zu stärken.

    Für Besucherinnen, Touristen und Stadtbummler
    Eine kleine Galerie in der Innenstadt kann ein niedrigschwelliger Ort sein, an dem man spontan eintreten, schauen, Fragen stellen und Kunst erleben kann – ohne Schwellenangst und ohne das Gefühl, „sich auskennen zu müssen“. Gerade für Besucher der Stadt kann so ein Raum ein besonderer, persönlicher Eindruck von Gotha werden.

    Für Unternehmen, Praxen und Büros
    Auch Unternehmen, Kanzleien, Arztpraxen, Cafés, Hotels oder Ferienwohnungen könnten optisch profitieren. Sie können regionale Kunst kaufen oder leihen, in Ihren Räumlichkeiten präsentieren und damit gleichzeitig lokale Künstler*innen unterstützen. So entsteht Kunst nicht nur für private Wohnzimmer, sondern auch für Orte, an denen täglich viele Menschen zusammenkommen.

    Für Unterstützer, Förderer und Spender
    Das Projekt ist auch geeignet für alle, die nicht selbst ausstellen oder kaufen möchten, auch für Leute die Gothas Innenstadt für gestorben erklären, lieber nach Erfurt zum Shoppen fahren, aber irgendwie die Idee süß finden. Spendet bitte gern 🙂 Jede Unterstützung hilft dabei, Ausstattung, Präsentationsmaterial, Werbung und erste Veranstaltungen zu finanzieren. Damit wird aus einer Idee ein realer Ort für Kunst, Begegnung und Gemeinschaft.

    Dieses Projekt ist letztlich für alle!

    DAS ist schon geschafft:

    • Alter Fußboden raus (Das macht Spaß)
    • Tapete runter, Wände spachteln (hätt ich mal die alten Dübellöcher gezählt…)
    • Malern, alles malern – puh ich will jetzt erstmal nicht mehr malern.
    • Podest bauen als Mini-„Dachboden“ um ein bisschen Stauraum zu schaffen.
    • die grobe Einrichtung
    • Galeriebedarf planen, rechnen, aussuchen, 20 mal umentscheiden um dann doch die ERSTE Idee zu nehmen
    • einen Atelierteil schaffen, an dem ich selbst arbeiten kann (yeah!)

    So. Hab ich irgendwas vergessen? … Bestimmt. Ach ja. Weitersagen! Teilen! QR-Code zum Scannen per Screenshot speichern oder Link teilen…

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